Zusammenarbeit besiegelt.
Kirchengemeinde Amberg-Auferstehung der Pfarrei Hirschau und Diakonie Oberpfalz beschließen langfristige Kooperation und gemeinsames Quartierprojekt.
Der Vorstand des Diakonischen Werks Oberpfalz, Diakon Karl Rühl, und der Vorsitzende des Kirchenvorstands der Pfarrei Ammersricht-Hirschau, Pfarrer Stefan Fischer haben nach einstimmigen Beschluss aller verantwortlichen Gremien eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet: Kirchengemeinde und Diakonie Oberpfalz möchten in Ammersricht langfristig zusammenarbeiten.
„Wir sind zwei Partner, die eine gemeinsame Vision haben, und wir wollen etwas zusammen entwickeln!“, so Diakon Karl Rühl. Die Auferstehungsgemeinde Amberg tritt kooperativ und standortsorientiert in die sozialdiakonische Arbeit ein.
Als ersten Schritt dieser Zusammenarbeit wird die Offene Behindertenarbeit (OBA) des Diakonischen Werke Sulzbach-Amberg-Schwandorf (DW SAS), eine Tochter der Diakonie Oberpfalz, im Ev. Gemeindehaus an der Dollackerstraße angesiedelt. Ziel der OBA ist es, Menschen mit Behinderung in der Führung eines möglichst Selbständigen und eigenverantwortlichen Lebens zu unterstützen. Umbaumaßnahmen, wie z. B. eine behindertengerechte Toilette im Gemeindehaus sind notwendig. Die Glücksspirale unterstützt hier die OBA und somit die Diakonie. Die Kirchengemeinde als Eigentümer möchte sich an der fehlenden Restfinanzierung beteiligen. Spendenkonto: Kirchengemeinde: DE24 7525 0000 0190 0518 70.
In diesen Tagen wurde auch ein Quatiersprojekt für Ammersricht mit dem Standort Gemeindehaus Ammersricht bewilligt. Die Trägerschaft hat die Diakonie Oberpfalz, die auch an anderen Standorten Quatiere und Gemeinwesenarbeit betreibt. Kooperationspartner sind in der Antragsstellung die Stadt Amberg und die Auferstehungsgemeinde Ammersricht. Weitere sollen hinzukommen.
Im Herbst beginnt die Quartiersarbeit mit einer Konzeptionsentwicklung mit breiter Beteiligung der Bevölkerung. Über die Konzeptentwicklung geht es dann in eine erste mehrjährige Umsetzungsphase und Verstetigung.
Für das Quartiersprojekt sucht nun das Diakonische Werk Oberpfalz eine Person mit lokalkolorit. Für die Konzeptentwicklung steht eine ½ Stelle zur Verfügung und kann dann in der Umsetzungsphase bis zu einer Vollzeitstelle aufgestockt werden. Näheres: geschaeftsleitung@diakonie-oberpalz.de
Für die Gemeinde ist das eine Chance, so Kirchenvorstand und Hauptamtliche.
Pfarrer Stefan Fischer freut sich über diesen begonnen gemeinsamen Weg. „Hier kommen zwei Partner zusammen, die sich nicht gesucht und doch gefunden haben. Wir als Kirchenvorstand sind uns einig: Wir setzen in der Auferstehungsgemeinde nun einen Schwerpunkt auf sozial-diakonische Arbeit, die nach dem (Hilfs-)Bedarf der Menschen nach und nach entwickelt werden soll. Die Auferstehungskirche als diakonisches Zentrum im Kontext Evangelischer Kirche in Amberg – das wollen wir auf den Weg bringen.“